Unser Gehirn ist angefüllt mit einer Vielzahl von Erinnerungen, Erfahrungen und gelernten Denkmustern. Täglich kommen neue Informationen hinzu, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen und abspeichern. Unser Bewusstsein filtert dabei das Wichtigste für unseren Alltag heraus, um schneller reagieren zu können. Alle übrigen Eindrücke verschwinden im Unterbewusstsein und sind nicht aktiv abrufbereit.

Die Hypnosetherapie nutzt nun die hypnotische Trance, um einen Zugang zum inneren unterbewussten Erleben zu schaffen. Sie öffnet die Pforte zum eigenen Selbst.

Hier liegt die Möglichkeit, uns zu erfahren, ein Stück mehr von uns zu erkennen:
-Wege, die wir verlassen haben und neue Wege, die vor uns liegen.
-Richtungen, die wir eingeschlagen haben und die wir in Zukunft ändern können.
-Verhaltensweisen, die wir angenommen haben und nun nicht mehr benötigen.
-Unseren Körper, der sich anpassen musste und dem wir nun Ruhe und Aufmerksamkeit schenken möchten.

Die Trancetiefe variiert dabei von sehr leicht (interaktives und analytisches Arbeiten) bis zu sehr tief (Entspannungshypnose bei Schlafstörungen und Stress) und wird durch die unterschiedlichen Induktionstechniken herbeigeführt.

Das Bewusstsein tritt dabei in den Hintergrund, bleibt als unser Wächter aber stets erhalten.
Die Trance wird durch den Hypnosetherapeuten eingeleitet.

Je nach Indikation kann u.a. mit Entspannungstechniken, Suggestionen, lösungsorientierter Hypnose, Hypnoanalyse, auflösenden Verfahren, Progression und Regression gearbeitet werden.

In Hypnose werden Geschichten neu geschrieben, der Blickwinkel ändert sich. Wenn wir Veränderungen in unserem Leben suchen, weil wir ängstlich oder unzufrieden sind, körperlich oder seelisch leiden, eine schlechte Gewohnheit ablegen möchten oder einen Richtungswechsel benötigen, ist die Hypnosetherapie bestens geeignet, uns dabei zu helfen.

Hypnosetherapie hat nichts mit Showhypnose gemeinsam.

Bei Showhypnosen nutzt der Hypnotiseur (kein Therapeut, keine Heilerlaubnis!) die Blitzhypnose, die vor allem durch die Sensationslust eines großen Publikums erzeugt wird. Die Versuchsperson begibt sich mit vollem Einverständnis in diese Situation und wird für das Publikum alles tun, um zu gefallen, auch mit der Gefahr, sich lächerlich zu machen. Die „Hypnose“ kann im Anschluss immer noch als „Verantwortliche“ herangezogen werden.

Die Hypnosetherapie findet hingegen in einem geschützten Raum statt, lässt den Patienten aktiv am Geschehen teilhaben und geschieht nur in dessen Interesse.

Je nach Indikation und erwünschter Trancetiefe bestehen viele verschiedene Möglichkeiten, in eine Trance zu gelangen. Zum Beispiel über Körperwahrnehmung, Entspannung, Blickfixation oder innere Bilder.

Einige Menschen haben die Befürchtung, nicht mehr von selbst aus der Hypnose zu finden. Diese Angst ist völlig unberechtigt:

In wissenschaftlichen Versuchen hat der Therapeut die Hypnosesitzung ohne Ankündigung verlassen. Im Durchschnitt waren die Probanden nach 15 Minuten von allein wieder hellwach und bei vollem Bewusstsein.

Nein, auf keinen Fall.

Tiefe Trance kann zwar bei Schlafstörungen, starkem Stress und Reduktion der Schmerzempfindung genutzt werden.

Die Trance sollte bei therapeutischen Interventionen (wie auflösender Hypnose, Regression und Progression) jedoch nicht sehr tief sein, da Mitarbeit und Kommunikationsbereitschaft des Patienten erforderlich sind.

Die Hypnose selbst wird häufig wie die Zeit vor dem Einschlafen oder bei einer Autofahrt empfunden. Dabei denkt man eher in Bildern, ungeordnet und spontan. Dennoch ist man wach und nimmt die Umwelt wahr.

Im schulmedizinischen Alltag fehlt oft die Zeit, ursachenorientiert zu therapieren. Körperliche und psychische Symptome werden medikamentös behandelt, ohne die eigentlichen Auslöser und Zusammenhänge in der Krankheitsentstehung einzubeziehen.

Im Akutstadium ist dies sicher notwendig und sinnvoll. Manche Patienten wundern sich aber nach der ärztlichen Behandlung, warum nach anfänglicher Besserung keine Heilung, sondern sogar ein chronischer Verlauf eintritt, mit daraus folgenden häufigen Arztbesuchen und einer Minderung der Lebensqualität und Lebensfreude.

Ich möchte Ihnen als Ärztin und Hypnosetherapeutin aus diesem Zustand heraushelfen und dabei die Möglichkeiten der Hypnosetherapie nutzen. Diese Therapieform ist komplex aufgebaut, nutzt vor allem Ihre eigenen Ressourcen und unterschiedliche psychotherapeutische Verfahren.

Der Trancezustand in der Hypnosetherapie ermöglicht den Zugang zu Unbewusstem und lässt Sie Erkenntnisse gewinnen, die Sie in dieser Intensität und Schnelligkeit in konventionellen Therapien nicht erwerben.

Der Hypnosetherapeut leitet und begleitet den Patienten. Der Patient nutzt seine eigenen inneren Bilder und Erfahrungen, um daraus Lösungen zu entwickeln.

Die eigentliche Hypnosesitzung dauert 50 Minuten.

Bei unserem ersten Treffen sollten Sie circa 1 Stunden einplanen. Vor der ersten Sitzung schicke ich Ihnen Informationsmaterial und einen Fragebogen zu Ihrem Behandlungsthema zu.
Bitte senden Sie diesen beantwortet vor der ersten Sitzung an mich zurück, damit ich mich optimal vorbereiten kann.
Bei Fragen können Sie mich gerne telefonisch oder per mail kontaktieren.

Trinken Sie bitte keine koffeinhaltigen Getränke wie Cola, Kaffee oder schwarzen Tee vor der Hypnose. Sie können sonst die notwendige Entspannung für die Trance nicht erreichen.

Kommen Sie bitte nicht unter Zeitdruck. Ich nehme mir auch Zeit für Sie. Tragen Sie bequeme Kleidung, um sich möglichst wohl zu fühlen.

Regression beschreibt ein Erleben in der Vergangenheit.

Progression beschreibt ein Erleben in der Zukunft.

Eine Studie des American Health Magazins hat die Wirksamkeit der verschiedenen Therapieverfahren mit folgenden Ergebnissen untersucht:

Psychoanalyse/Gesprächstherapie: 38% Besserung nach 600 Stunden.

Verhaltenstherapie: 72% Besserung nach 22 Stunden.

Hypnosetherapie: 92% Besserung nach 6 Stunden.

Die Hypnosetherapie schneidet also eindeutig am besten ab!

Während des Vorgesprächs haben Sie die Möglichkeit, die Therapiesitzung kostenfrei zu beenden.
Genauso steht mir eine vorzeitige Beendigung als Therapeutin zu, wenn sichtbar wird, dass eine Hypnosetherapie nicht sinnvoll erscheint und andere Behandlungsmethoden angezeigt sind.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an mich unter:

   0203/34699067

  info@hypnosetherapeutin-in-duesseldorf.de

 

Dorothee Miernik
Praxis für ärztliche Hypnosetherapie
im Raum Düsseldorf, Duisburg, Ratingen und Essen